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Social Media Integration auf der Website

Laut einer aktuellen Untersuchung der Integral Markt- und Meinungsforschung nutzen rund 80 Prozent der Gesamtbevölkerung mittlerweile durchschnittlich 12 Stunden pro Woche das Internet. Dabei entfallen rund 56 Prozent auf die Suche nach Anbietern von Produkten oder Dienstleistungen. Über die Hälfte der Internetnutzer verwenden dabei auch Soziale Netzwerke wie Facebook und Co.

Wie die Social Media Nutzung in Zusammenhang mit der Suche nach Dienstleistungen oder Produkten steht? Soziale Medien sind längst mehr als eine Plattform, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Die digitale Mundpropaganda ist ein nicht zu unterschätzendes Marketing-Instrument und die User vertrauen dabei auf Bewertungen, Erfahrungen und Empfehlungen der eigenen Kontakte mehr als auf Werbung im klassischen Sinn. Doch wie kommt es zu einer Empfehlung und was kann man als Unternehmen tun, um den Usern die Verbreitung von relevanten Informationen zu vereinfachen.

„Content ist King“ sagt man so schön und es stimmt auch. Sätze wie „Wir sind die Besten“ werden heute niemanden mehr begeistern und entlocken maximal ein müdes Gähnen. Es geht darum Lösungen anzubieten. User suchen im Web nach Antworten. Wer diese bereitstellt hat gute Chancen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und dass sich die eigenen Inhalte auch verbreiten.

Doch von nichts kommt nun mal nichts. Man kann von den Usern heutzutage nicht mehr erwarten, dass sie einen Link in die Statusmeldung von Facebook kopieren, um den Freunden ihre Entdeckung mitzuteilen, weil sie so begeistert sind.

Die eigene Website Social Media fit zu machen ist längst Usus und das A und O einer durchdachten Online- und Social Media Marketing-Strategie. Bei der Vielzahl an Websites, Blogs, Foren und Communities bedarf es schließlich ein wenig mehr, um mit dem Mitbewerb Schritt halten zu können. Dabei gibt es unzählige Ansätze, wie die Shareability von Content auf der eigenen Website optimiert werden kann. Prinzipiell unterscheidet man zwischen Buttons, die zu den eigenen Accounts, wie z.B. der eigenen Facebook Page, in Social Media führen und Plugins, die das Teilen von Content ermöglichen.

Social Media Buttons

Buttons – make it visible

Oftmals sind Buttons, die zu den Social Media Auftritten führen aber leider derart gut versteckt, das es kein leichtes ist, einen User über die Website tatsächlich dorthin zu führen. Netzwerke, auf denen Ihr Account maximal fünf Beiträge hat und die mehr oder minder verweist sind, brauchen natürlich auch nicht groß beworben werden. Wenn Sie aber auch in Social Media bereits glänzen, lassen Sie Ihre User doch Teil haben.

Verstecken Sie keine Buttons auf Subseiten oder winzig klein irgendwo im Layout. Idealerweise befinden sie sich im oberen oder im unteren Bereich der Website oder am Seitenrand. Per Klick ist darauf zu achten, dass sich ein neues Browserfenster öffnet, damit der Besucher die Seite nicht sofort wieder verlässt.

Plugins – Inflationäre Verwendung vermeiden

Plugins zum liken, sharen, twittern, pinnen und versenden finden sich mittlerweile beinahe auf jeder Website. Zu den wohl bekanntesten zählen neben dem Facebook „Like“- und „Share“-Button, wohl der Google „+1“-Button, der „Twittern“-Button sowie der „Pin it“-Button von Pinterest.

Es gibt allerdings keinen Grund für Übertreibungen. Inflationär eingesetzt und womöglich noch bei statischem Content sprechen sie den User gar nicht oder kaum an. Sinn macht eine Integration vor allem bei aktuellen Inhalten, wie zum Beispiel Blogbeiträgen. Bei statischen Seiten sollte man sich vorab ehrlich die Frage stellen: Ist es dieser Inhalt wirklich wert zu teilen? Welchen Benefit haben meine User davon? Was verspreche ich mir selbst davon. Können diese Fragen nicht eindeutig beantwortet werden, ist weniger ganz sicher mehr. Ein Kontaktformular benötigt ebenso wie ein Impressum keine Sharing-Möglichkeit und kann daher vernachlässigt werden. Weiterlesen auf Unternehmerweb.at.

Alles unter einem Dach

Wir kennen alle die ewig verwaisten Pressebereiche auf Websites, wo neben ein paar Clippings maximal noch ein Kontakt steht. Muss ja nicht sein, es gibt Alternativen. Der Social Media Newsroom zum Beispiel hat einen entscheidenden Vorteil. Er bündelt sämtliche Aktivitäten übersichtlich auf einen Blick und schafft dadurch einen Mehrwert für Interessenten. Statische und aggregierte Inhalte wie Blogbeiträge, Presseartikel, Logos, Kontaktmöglichkeit, Social Media Auftritte und Fotomaterial finden dort entsprechend Platz und steht für sämtliche Besucher bereit. Der geschlossene Pressebereich ist nicht nur veraltet, sondern in Zeiten von Social Media auch obsolet. Journalisten sind längst aus ihrer Gatekeeper-Funktion entbunden. Jeder User gilt als potenzieller Multiplikator und sollte auch so verstanden werden. Die Grenze zwischen Kommunikator und Rezipient sind so gut wie verschwunden.

Fazit

In jedem Fall macht es Sinn, Social Buttons und Plugins in die eigene Website zu integrieren. Sie dienen nicht nur als effizientes Monitoring-Tool, sondern verbessern last but not least auch die Auffindbarkeit und das Ranking in Suchmaschinen. Zu viel des Guten bringt allerdings niemanden etwas. Und wenn Sie sich unsicher sind, hilft in jedem Fall der ehrliche Selbsttest: Würden Sie darauf klicken?

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