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Pressebereich oder Social Media Newsroom?

Soziale Netzwerke gelten längst als integraler Bestandteil der externen Unternehmenskommunikation. Veränderte Medienrezeptionsbedingungen haben zu Informationsselektion und einem nachhaltigem gesellschaftlichen Wandel geführt. PR- und Marketingaktivitäten werden durch Soziale Medien neu definiert und die klassische One-to-many Kommunikation vom Sender zum Rezipienten hat ausgedient. Aus passiven Zuhörern wurden aktiv partizipierende User.

Es gilt, die Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie sich befinden. Ungefiltert und transparent. Wer die Online-Reputation des eigenen Unternehmens positiv beeinflussen möchte, hört zu, kennt die Bedürfnisse der Marktteilnehmer und setzt auf Inhalte anstelle von Werbung.

Die Corporate Website gilt dabei nach wie vor als Dreh- und Angelpunkt der Online-Aktivitäten und ist die Visitenkarte des Unternehmens im Web. Präsenz demonstrieren, Meinungsbildung betreiben und die User zu Wort kommen zu lassen, sind nur drei der wichtigsten Faktoren, die mittlerweile bei einem vorzeigbaren Online-Auftritt bedacht werden müssen.

It‘s all about relations

Lange Zeit galten Journalisten als die einzigen Multiplikatoren, die es mit Botschaften zu erreichen galt. Durch nachhaltigen Beziehungsaufbau und eine Vernetzung von Unternehmen, Kunden und Influencern übernehmen mittlerweile nicht nur Medienvertreter, sondern auch Mitarbeiter, Partner, Mitbewerber und nicht zuletzt (potenzielle) Kunden die Gatekeeper-Funktion. Was interessant ist, bestimmt die breite Masse. Empfehlungsmarketing ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Klassische Presseaussendungen finden zunehmend weniger Gehör und werden durch professionelle Auftritte im Social Web ergänzt. Das Feedback der User wird zunehmend in interne Optimierungsprozesse integriert und gilt als Indikator für PR- und Marketingaktivitäten. Die Aufbereitung der Informationen wird dabei an die zur Verfügung stehenden Kanäle angepasst.

Pressebereich vs. Social Media Newsroom

Differenzierte Ansprüche verlangen nach Anpassungen. In der Art und Weise, wie mit Zielgruppen kommuniziert wird ebenso, wie im Agenda Setting und der Bereitstellung von Informationen. Viele Unternehmen setzen auf Blogs, Facebook Pages, Twitter-, YouTube- und Flickr-Auftritte, um ein lebendiges Bild zu vermitteln. Multimediale Inhalte schaffen Mehrwert. Dabei vollzieht sich derzeit ein Wandel weg vom klassischen Pressebereich hin zum Social Media Newsroom (SMN).

Der SMN ist nichts anderes als ein Mash-up sämtlicher im Web auffindbaren Inhalte und wird als integrierte Kommunikationslösung verstanden. Er fungiert als Aggregator, der Inhalte bündelt und ermöglicht eine unabhängige Nachrichtendistribution. Presseaussendungen, Blogbeiträge, Download-Materialien, Social Web Auftritte auf Facebook, Twitter, Flickr und YouTube werden zusammengeführt und je nach CMS entweder in die bestehende Website oder einer eigens angelegten Microsite integriert und somit für jedermann abrufbar gemacht. Multimediale Inhalte werden dabei auf den externen Servern der jeweiligen Portalbetreiber gehostet und mittels Schnittstellen in den SMN integriert. Die Rechnung ist dabei denkbar einfach: Je mehr Kanäle bedient werden, umso wichtiger ist es, eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen. ...

Der Zensations Newsroom ist übrigens bereits in Arbeit und steht in Kürze zur Verfügung!

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