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Individuelle Karten mit MapBox erstellen

"Wieso wissen nicht mehr Leute davon und warum benutzt es nicht jeder?" Das fasst im Großen und Ganzen meine Gefühle für MapBox zusammen.

Mit der auf OpenStreetMap basierenden Plattform lassen sich schnell Karten für Print, Web und mobile Anwendungen erstellen und integrieren. MapBox Karten hat jeder von uns schon mal gesehen. Sie werden zum Beispiel von Foursquare, Le Monde, Evernote 5 für Mac, GitHub und Greenpeace verwendet. Selbst wenn man Maps gerade nicht für ein Projekt braucht, macht es einfach unheimlich Spaß selbst Karten zu gestalten.

Standard Map Design

Auf Mapbox.com sind alle Infos übersichtlich aufgeschlüsselt und aufgelistet. Um die Plattform zu testen, kann man die erste eigene Karte auch ohne Registrierung erstellen. Gratis kann man MapBox mit bis zu 3.000 Klicks pro Monat und 50 MB Speicherplatz nutzen. Die Satellit-Ansicht gibt es aber leider erst ab $5 pro Monat. Eine Einbindung mit Drupal ist übrigens über das Map Box Modul möglich.

MapBox Satellit Ansicht

Der Service ist auch per Smartphone nutzbar, indem man auf das Stift-Symbol klickt, um zur Vorschau zu gelangen. Das muss man erst durschauen. Dafür ist diese dann sofort da, von langen Ladezeiten keine Spur.

Das beste Feature ist für mich die völlige Freiheit, die man bei der einfachen Farbgestaltung der einzelnen Bereiche hat. Diese gliedern sich in Strassen, Gebäude, Flächen, Wasser und Land. Wir haben 3 verschiedene Ansichten zur Auswahl: Street, Terrain und Satellite. Es ist auch leicht möglich mehrere unterschiedlich aussehende Marker zu setzen. Es existieren zwar vorgefertigte Farbmuster, man kann auch eigenen Farben per HEX-Code integrieren. Freie Farbgestaltung der Karten

Was mich überrascht hat ist die Ladegeschwindigkeit der Karten.

! MapBox serves maps from 30 globally distributed edge servers. With an edge server close by, MapBox is fast no matter where you are.

Das glaub ich aufs Wort!

Spannend ist vor allem TileMill, ein Open Source Projekt von MapBox – eigene Geodaten können beliebig gestylt und interaktiv nutzbar gemacht werden. Den Download gibt es hier. Mit TheMill eigene Daten visualisieren

Ein kleines Manko: Leider lassen sich tollen Farbregler, zumindest auf dem iPhone, trotz determiniertester Swipe-Bewegungen nicht verschieben. Die Suche nach Städten funktioniert wunderbar, nach Ortschaften nur manchmal und nach Strassennamen gar nicht.

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