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#hashable - Wie wichtig bin ich wirklich?

Soziale Netzwerke gibt es viele. Bisher wurde die Popularität einer Personen in erster Linie an der Menge der Follower, Freunde, Kontakte und anhand des Interaktionsgrades mit diesen gemessen. Zudem gibt es eine Reihe von Tools, mit denen die eigene Reichweite innerhalb eines Netzwerks bestimmt werden kann. Ein New Yorker Start-up und Network namens

Der Service funktioniert nach einem einfachen und bekannten Prinzip. Aktivitäten werden mittels vorgegebenen, aber auch selbst erweiterbaren Tags definiert. Von #breakfast über #meeting, bis hin zu #thanks sind sämtliche Klassifizierungen möglich. Befindet man sich zum Beispiel in einem Meeting mit einer anderen Person, die sich unter den eigenen Mailkontakten oder auf Twitter befindet, sieht der Status folgendermaßen aus:

![Hashable status](/sites/defaultimages/Hashable Status.png "")

Für andere User erscheint der Status im bereits gewohnten Echtzeit-Stream, der allerdings nur als Zusatzfeature verstanden wird. Der eigentliche Mehrwert liegt im Aufbau des persönlichen Beziehungs-Index und in der Stärkung der eigenen Reputation. Interagiert man mehrfach mit einer Person, steigt auch der Wert der jeweiligen Beziehung. Dieser ist anhand eines Prozentbalken auf dem Profil ersichtlich. Jede Aktivität wird mit so genannten „Hashcreds“, einem Punktesystem, belohnt. Die aktivsten User sind somit im Leaderboard ersichtlich. Punkte gibt es aber auch für die Verlinkung mit dem Twitter Account, dem Verifizieren der E-Mail Adresse und der Synchronisation mit dem eigenen Adressbuch.

![Hashable stream](/sites/defaultimages/Hashable Stream .png "")

Datenschutzrechtlich gibt es hier allerdings noch ein paar Stolpersteine. Fügt man eine Aktivität mit einer Person hinzu, befüllt man natürlich auch die Datenbank. Noch nicht registrierte Personen können sich von registrierten Usern mittels #with + E-Mail Adresse einladen lassen. Damit ist diese natürlich auch im System erfasst. Hashable befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. iPhone User können sich ganz einfach über die Hashable-App anmelden.

Ob sich soziale Beziehungen wirklich über diesen Service messen lassen, wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Es befriedigt aber zumindest das Jäger und Sammler Bedürfniss der User, das zweifelsohne vorhanden ist. Foursquare, Gowalla und Co. haben das ja in der Vergangenheit bereits bewiesen.

Wie sieht es bei euch aus? Kennt und verwendet ihr Hashable bereits?

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