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Die Umsetzung von Webprojekten

Die Umsetzung einer Corporate Website, eines Blogs oder eines Community-Systems erfordert Zeit und Ressourcen. Wer das meiste aus seinem Projekt herausholen möchte, ist gut beraten, auf Experten zu vertrauen. Professionelles Webdesign wird nicht mehr einfach nebenher erstellt, sondern ist ein integrierter Marketingprozess.

Und dieser beginnt mit einer genauen Ausgangsanalyse. Das wiederum wirft natürlich Fragestellungen auf. Was möchte ich mit meinem Online-Auftritt eigentlich bewirken, welches Image möchte ich transportieren und wie sieht die Positionierung gegenüber dem Mitbewerb aus? Diese sind nur einige der Fragen, die man sich vorab stellen sollte. Eine Website ist nicht gleich eine Website und nur irgendwie im Web präsent zu sein ist heutzutage auf jeden Fall zu wenig. Der erste Eindruck zählt, im Web mehr denn je und in nur wenigen Sekunden entscheidet sich, ob ein Besucher bei Ihnen bleibt, oder weg klickt.

Gut gebrieft ist halb gewonnen

Vor dem eigentlichen Start eines Projektes gibt es idealerweise ein Briefing. An diesem Punkt ist es wichtig, Struktur in die Sache zu bringen. Nicht selten stehen Wünsche und Anforderungen im Widerspruch zum vorhandenen Budget. Noch häufiger weiß der Kunde noch gar nicht wirklich, was er eigentlich möchte. Dann gilt es, entweder Alternativen aufzuzeigen oder Möglichkeiten durchzuspielen.

Wollknäul

Prinzipiell gilt: Je detaillierter im Vorfeld abgesteckt wird, welche Erwartungen zu erfüllen sind, desto rascher und effizienter erfolgt auch der Umsetzungsprozess. Ein paar Punkte, die es in jedem Fall zu bedenken gibt, sind:

  • Zielgruppenanalyse: Neukunden B2B oder B2C, Lieferanten, Geschäftspartner, etc.
  • Demografische Faktoren: Regional, international, Sprache
  • Soziografische Faktoren: Personengruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren), Alter, Geschlecht
  • Zielsetzungen: Bereitstellung von Informationen, Vertriebskanal, Kommunikationsplattform, etc.
  • USP definieren: Abgrenzung zum Mitbewerb

Wie lange ist eine Schnur?

Werden diese Fragen ausgiebig beantwortet, wird in einem nächsten Schritt der Website-Umfang definiert. Nicht selten hört man im Briefing „Wir benötigen nur eine ganz kleine Website!“. Doch wie definiert man „klein“? Genauso könnte man fragen: „Wie lange ist eine Schnur?“ oder „Wie hoch ist ein Haus?“. Die „kleine Website“ gibt es de facto nicht. Ob eine Seite drei oder fünf Menüpunkte hat ist mehr oder minder irrelevant. Entscheidend ist der Funktionsumfang, also was sich hinter diesen Menüpunkten versteckt? Werden statische oder animierte Inhalte geboten, ist eine klassische Menüführung oder eine One page Website angedacht oder soll die Website responsive Inhalte aufweisen.

Projektmanagement machen wir selbst

Ganz klar, für die Umsetzung eines Webprojektes benötigt man nicht nur einen Frontend- und Backend-Developer sondern auch einen Konzepter und Projektmanager. Dieser bildet auch im weiteren Prozess die Kommunikationsschnittstelle zwischen Auftraggeber und Agentur. Nicht selten aber hört man im Verlauf der Angebotslegung folgendes:„Projektmanagement? Das brauchen wir nicht, dass machen wir selbst!“ Klingt verlockend, ist de facto aber nicht realisierbar.

Dahinter steckt gerade bei Kunden mit einem geringen Budget der Gedanke, dass sie ja eine Website möchten, die Kosten sich also aus Design und technische Umsetzung zusammensetzen. Für das Projektmanagement dann auch noch extra bezahlen? Ungern. Professionelle Agenturen setzen sich aber nicht einfach hin und spucken irgendeine Idee aus. Dahinter steckt oft jede Menge konzeptionelle Arbeit und Planung und nicht zuletzt auch die laufende Betreuung während der Umsetzung. Auf den ersten Blick mögen diese Kosten für das ungeschulte Auge hoch erscheinen, wer allerdings schon mal ein Projekt umgesetzt hat weiß, wie wichtig diese Schnittstellen-Funktion ist und das man um sie kaum herum kommt.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Worauf sich nämlich beide Seiten schon von Beginn an einstellen sollten, sind Änderungswünsche. Auch wenn Eventualitäten in der Planungsphase noch so ausgiebig besprochen werden, ein Feature-Request oder eine Anpassung hier und da sind noch immer mit eingeflossen. Oftmals entstehen Ideen auch während der Umsetzung und diese Flexibilität sollte man sich ebenfalls bewahren. Um sich von Anfang an darauf einzustellen ist es ratsam, diese auch einzuplanen. Sowohl in Bezug auf Kapazitäten, als auch Ressourcen.

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