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Barcamp Vienna - 2 Tage, mehr als 40 Sessions und ein Barchair

Für all jene, die das Barcamp Vienna am 29. und 30. Mai 2010 versäumt haben, möchte ich hier einen kleinen Einblick geben, was wir erlebt haben und worüber diskutiert wurde. Unter dem hashtag #bcvie wurde getwittert, gepostet, geshared was das Zeug hält. Alle Teilnehmer hatten zusätzlich erstmals die Möglichkeit eine Runde am Barchair zu drehen, aber dazu später mehr.

Barcamp Logo ©barcamp

Barcamp?

Was genau ein Barcamp ist, lässt sich mit wenigen Worten beschreiben. Barcamps sind Nicht-Konferenzen, das bedeutet im Vordergrund steht der Austausch unter den Teilnehmern. Es gibt so genannte Sessions. Hier werden verschiedene Themen, die im weitesten Sinne mit Internet und Web 2.0 zu tun haben vorgestellt und vor allem diskutiert. Kurz zusammengefasst: Es gibt keine Zuhörer, sondern nur Teilnehmer! Vielen Dank an dieser Stelle auch gleich für die Organisation an Max Kossatz und Rolf Mistelbacher und nicht zuletzt Microsoft für die Räumlichkeiten und die ausgezeichnete Bewirtung.

Barcamp sessions

Sessions

Es gelang mir leider nicht, bei allen Sessions dabei zu sein, aber einige der Präsentationen sind auch online verfügbar und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Die Themen am ersten Tag reichten von Twitter in Österreich / 4Chan - der ultimative Touringtest über Co-Working bis hin zu einem Beitrag zur Fashion & Internet Revolution. Von der Session über Foursquare habe ich mir erhofft, endlich eine Antwort auf die Frage zu erhalten, warum ich dieses Tool so begeistert nutze. Die gabs leider nicht, dafür konnte ich einen guten Eindruck gewinnen, welches Potenzial gerade für Unternehmen darin steckt.Wer einen guten Gesamtüberblick über aktuelle Termine rund ums Web haben möchte, findet diese unter webtermine.at. Seit Samstag gibt es nun auch die Möglichkeit, Tags als iCal Feed zu verwenden, wodurch Termine mit bestimmten Stichwörtern abonniert werden können. Vielen Dank an Robert Harm an dieser Stelle.

Der zweite Barcamp-Tag begann für mich mit einem Vortrag über Open Social Networking - Bye bye Facebook: Vernetzen ohne Vender Lock-in?. Ob dezentrale Open-Source Networks wie Diaspora Giganten wie Facebook irgendwann ablösen, mag zu bezweifeln sein. Trotzdem bleibt es spannend abzuwarten, ob und welche Marktposition sie einnehmen werden. Es gab natürlich noch eine Reihe spannender Vorträge, aber man kann ja leider nicht überall dabei sein.

Platz nehmen am Barchair

Barchair

Was mir besonders gut gefallen und auch erstmals Einzug am Barcamp gehalten hat, war Martin Habachers Barchair. Was es dazu benötigt: Einen Rollstuhl, einen Kameramann, ein kurzes Interview zum Thema Barcamp, Barrierefreiheit und Social Meida. Auf Martins Blog sind bereits die ersten beiden Videos dazu zu finden, die weiteren folgen hoffentlich bald. Ich bin nun um eine neue Erfahrung reicher und hoffe, dass dieses Projekt bei künftigen Veranstaltungen weitergeführt wird.

Ganz nebenbei möchte ich auch noch erwähnen, dass ich mehrfach Gelegenheit hatte, das iPad zu testen. Ich war und bin begeistert und werde es mir kaufen. Ob ich es brauche? Ich glaube nicht, aber das wird auf die Kaufentscheidung keinen Einfluss haben.

Wird nicht veröffentlicht
  • Deinen letzten Absatz kann ich nur zustimmen. Und es ist wohl die ehrlichste Argumentation ;) Wobei ich feststelle, dass ein iPad für meine Zwecke wohl sehr barcamp-kompatibel wäre, ist es doch auch ein Luxusgut gegenüber einem 300 Euro Netbook. Ad Barchair. Martin Habacher hat schon per Twitter angekündigt beim Barcamp Vienna 10/2010 (2. und 3. Oktober) mit dem Barchair dabei zu sein.

  • Danke für die super nette (mit Logo!) Erwähnung! Und danke fürs Mitfahren. ;-) BarChair @ BarCamp2 fix! Freu mich schon!

  • @Martin: gerne, war echt eine spannende Erfahrung und die Videos sind super geworden. Freu mich auf die Fortsetzung beim nächsten Barcamp @Robert: Ich müsste mich dann nur mehr entscheiden, ob ich das MacBook oder das iPad lieber mit mir rumtrage ;). Oder vermutlich beides, falls ich doch mal etwas schreiben möchte. Dafür eignet sich das iPad ja nicht wirklich.