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Was vielen bisher gefehlt hat, will Facebook demnächst mit Hilfe von Spotify Realität werden lassen. Schon in weniger als zwei Wochen soll auf dem Social Network ein Musik-Streaming Dienst gelauncht werden. Der einzige, aber bereits bekannte Wermutstropfen: Die Neuerung betrifft wie so oft nicht alle User, sondern nur jene in Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien. Also die Länder, in denen Spotify bereits jetzt genutzt werden kann.
Spotify streamt Musik live über das Internet und durch die Kombination aus serverbasiertem Streaming und Peer-to-Peer-Technologie tritt keine Verzögerung beim Abspielen der mehr als 13 Millionen Tracks auf. Die Software steht für Mac und Windows als Freeware zur Verfügung. Neben der Mobile Site m.spotify.com sind auch Apps für iPhone, iPod Touch, Android, Symbian, Windows 7 und Palm verfügbar.
Nach der Registrierung kann der User frei wählen, ob er das Service kostenlos zehn Stunden pro Monat nutzen möchte, oder sich für ein werbefreies, aber zahlungspflichtiges Modell entscheidet. Zusätzlich kann Spotify auch mit Last.FM verbunden werden. Durch die Integration von Facebook Connect können User bereits jetzt sehen, was ihre Freunde gerne anhören und sich Musik über ihren Newsfeed vorschlagen lassen.
Auf Facebook soll Spotify ähnlich ablaufen. Durch Klicken auf das Icon wird die Software auf dem Desktop installiert. Das gemeinsame Hören von Musik mit Freunden soll künftig angeblich ebenfalls möglich sein.
Von der Partnerschaft sollen (logischerweise) beide Seiten profitieren. Facebook bekommt endlich Zugang zu einem Musik-Streaming-Anbieter und Spotify erhofft sich von dem Deal einen kräftigen Schub an zahlungsfreudigen Premium-Abonnenten. Nicht zuletzt, um sich die Lizenzgebühren der großen Musiklabels leisten zu können.
Das erkläre Ziel von Spotify: Das Service in weiteren Ländern, vor allem den USA zu etablieren, soll nun durch die Unterstützung von Facebook erreicht werden. Die Integration ist ein weiterer Schritt in der Positionierung gegenüber Mitbewerbern wie Shazam oder Last.FM. Letztendlich erfüllt sich Mark Zuckerberg damit aber auch einen persönlichen Traum. Hat er doch während der Entwicklung von Facebook gleichzeitig auch an einem Peer-to-Peer Musik-Streaming-Service gearbeitet.
Es bleibt abzuwarten, wann das Icon von Spotify auch auf den heimischen Facebook Profilen auftaucht.
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